Ein Monat voller 20 Minuten

Mittlerweile ist es fast ein Monat her, dass ich meine #20MinutenKunst Challenge gestartet habe. Ich hatte mir vorgenommen ein Jahr lang täglich wenigstens 20 Minuten künstlerisch (oder zumindest kreativ) tätig zu sein. Um es kurz zu machen: Das ist irgendwie wie bei einer Diät: Man fängt hochmotiviert an und dann kommt Weihnachten dazwischen!

Was habe ich geschafft?

Ich habe einige Tage wie bei einem Adventskalender ein Notizbuch vollgekritzelt, meist im Schein einer Taschenlampe, kurz vor Mitternacht, möglichst leise, damit mein Baby nicht schon wieder aufwacht. Tagsüber war wenig möglich. Die Zeit, die ich normalerweise habe ging fast vollständig für die Steuererklärung und Weihnachts- bzw. Geburtstagsgeschenke drauf. Dass Ferien sind und der Rest der Familie um mich herum tanzt hilft auch nicht. Aber das ist sicher etwas das ich noch hinbekommen werde. Die Zwerge sollen einfach mitmachen. Außerdem habe ich eine Handtaschenausgabe von Keri Smiths „Mach dieses Buch fertig“ besorgt und trage es mit mir herum. Heute ist der erste Tag an dem ich wirklich bei Tageslicht an einem Tisch arbeiten kann, das habe ich auch gleich für ein Aquarell genutzt. Ich liebe Wasserfarben! Und nicht zuletzt: an einigen Tagen habe ich es sogar geschafft, meine Werke bei Instagram zu posten, aber das scheint mir der größte Haken zu sein, da ich nachts das Handy nicht bei mir habe.

Alles in allem: mit „täglich“ ist bisher nichts. Aber daran will ich weiter arbeiten, denn Kunst tut einfach gut!

Ein viel zu lange ungenutzter Auqarellkasten wurde durch die Challenge wiederbelebt!

So geht es weiter: Ich habe mir einen Wochenkalender zum Ausmalen besorgt, darin will ich Buch führen über meine künstlerischen Aktivitäten. Ohne davon zu wissen hat mir meine Schwägerin noch einen Monatskalender für die Familie zum Ausmalen geschenkt. Vielleicht verwende ich den ebenfalls als künstlerisches Tagebuch. Nächste Woche möchte ich mir auch mal die Zeit nehmen und mir für einige Tage Impulse vorbereiten.

Ich bin gespannt wie der Januar läuft – und ich bin gespannt wie 2017 läuft! Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Challenge accepted

Nachdem ich hier zu meinem “Impuls in Rot“ geschrieben hatte kam mir die Idee zu einer Challenge: Ich möchte ein Jahr lang täglich mindestens 20 Minuten künstlerisch produktiv sein.

Warum? Warum nicht einfach machen, sondern eine Challenge?

Nun.

Hast du schon einmal ein Vermögen im Künstlerfachhandel ausgegeben und das Material nie eingesetzt?

Hast du auf Pinterest Pinnwände voller Ideen, aber musst bevor du loslegst sicherheitshalber noch weitere Inspiration holen?

Hast du so viele Ideen, dass du dich nicht entscheiden kannst?

Hast du Angst, dein Ergebnis könnte nicht deinen Erwartungen entsprechen und daher fängst du besser gar nicht erst an?

Es gibt keine Ausreden mehr. Auf mich trafen in den letzten Jahren solche Ausreden immer häufiger zu. Sie blockierten mich und hinderten mich daran, mich künstlerisch weiterzuentwickeln.

Ich möchte wissen, wo mich dieser Weg hinführt!

Inzwischen läuft die Challenge unter den Hashtags #20minutesofart und #20minutenkunst auf Instagram. Wer meine Beiträge dort verfolgt wird allerdings feststellen, dass schon jetzt die Regelmäßigkeit sehr zu wünschen übrig lässt. Teilweise liegt dies zum Glück nur daran, dass ich oft kein Smartphone zur Verfügung habe um einen Beitrag zu posten. Leider gibt es aber auch schon zwei Tage an denen ich nichts gemacht habe. Ich denke das Ausstechen von Schneeflocken zählt nicht, auch wenn es Modelliermasse und kein Mürbeteig war. Auch das Basteln von großformatigen Sternen aus Transparentpapier zählt nicht.

Im Moment führe ich meine zwanzig Minuten Kunst übrigens als Adventskalender wie ein Art Diary.

Machst du mit? Vergiss den Hashtag nicht!

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Impuls in Rot

Ab und zu lege ich mir einen Impuls auf den Tisch, starte und warte ab was passiert. Heute war dies ein Aquarell-Töpfchen in Rot, Rubbelkrepp, Pinsel und Aquarellpapier.

Nicht besonders ausgefallen, oder? Aber darum geht es auch gar nicht. Im Gegenteil. Oft sind es die einfachsten Sachen, die uns zu den tollsten Sachen inspirieren.

Impuls: rote Aquarellfarbe, Rubbelkrepp, Aquarellpapier
Impuls: rote Aquarellfarbe, Rubbelkrepp, Aquarellpapier Besuche mich auf Instagram: https://www.instagram.com/p/BNd-YfgFqDE/

Was ist hier passiert? Nun ja, zugegebenermaßen habe ich vor mich hin meditiert (aka in den Kaffee geträumt, die Nacht war kurz). Ich habe mich davon treiben lassen, wie die Farben zerfließen, stoppen, Umwege suchen und trocknen. Ich habe darüber sinniert, dass dies doch gar nicht der Farbton ist, den ich suche und das Töpfchen mit Gelb leer ist.

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